Bringen Sie den Japandi-Stil auf die Terrasse!

Die Terrasse ist mehr als nur ein Platz im Freien, sie ist Ihre gemütliche Erweiterung des Wohnzimmers und ein Ort der Erholung. Der Japandi-Stil erobert die Herzen von Designliebhabern, indem er die japanische Wabi-Sabi-Philosophie mit dem beruhigenden, skandinavischen Hygge verbindet. Erfahren Sie, wie Sie selbst ein Arrangement voller Harmonie schaffen können. Wir geben Tipps, welche Farben, natürlichen Materialien und Gartenmöbel Sie wählen sollten, um Ruhe in Ihren Raum einzuladen.

Warum liebt die ganze Welt den Japandi-Trend?

Japandi ist nicht nur ein modischer Hashtag auf Pinterest, sondern eine durchdachte Antwort auf eine reizüberflutete Welt. In einer Zeit, in der unsere Häuser und Gärten zu Rückzugsorten geworden sind, wurde diese Mischung aus fernöstlicher Ruhe und nordischer Gemütlichkeit zur ersten Wahl. Warum? Weil Japandi uns lehrt, in Harmonie mit der Natur zu leben, ohne auf den Luxus von Komfort zu verzichten.

Skandinavischer Komfort (Hygge)

Die Skandinavier wissen, wie man die kleinen Freuden zelebriert, selbst wenn das Wetter nicht mitspielt. In einem Garten im Japandi-Stil ist Hygge das Fundament. Es geht nicht darum, dass die Terrasse nur auf Fotos gut aussieht, sondern dass sie dazu einlädt, den ganzen Nachmittag dort zu verbringen. Hygge ist ein Versprechen von Entspannung – wie dicke, weiche Kissen, die Sie beim Lesen umhüllen, und Textilien mit markanten Webstrukturen, die dem Raum Wärme verleihen. Es ist das Zelebrieren des Augenblicks mit einem Kaffee in der Hand, während die Zeit für einen Moment langsamer läuft.

Japanische Askese (Wabi-Sabi)

Auf der anderen Seite haben wir das japanische Wabi-Sabi, das Herz und die Seele des Japandi-Stils. Diese Philosophie lehrt uns, die Natur so zu lieben, wie sie ist: authentisch und ungeschminkt. Hier wird auf edle Materialien gesetzt und Plastik sowie Künstlichkeit abgelehnt. In Ihrem Garten zeigt sich dies durch die Wahl von Möbeln aus natürlichem Lärchenholz, Steinplatten oder Geflechten, die aussehen, als kämen sie direkt aus der Hand eines Handwerkers. Schönheit in der Einfachheit – hier hat jedes Element seinen Platz. Sie brauchen keine Unmengen an Dekoration. Ein Tisch mit einer einzigartigen Steinstruktur oder ein Sessel mit Rückenlehne in Rattan-Optik macht mehr Eindruck als Dutzende überflüssiger Gadgets.

Durch die Verbindung dieser beiden Welten erhalten Sie eine Terrasse, die auf japanische Weise geordnet ist – minimalistisch und doch unglaublich gemütlich nach skandynavischer Art. Es ist ein Raum, der „atmet“ und auch Sie aufatmen lässt.

Drei Säulen der Terrassengestaltung im Japandi-Stil

1. Natürliche Farbpalette

Das Gestalten eines Raumes im Geiste des Japandi ist ein Selektionsprozess, bei dem jedes Element seine Berechtigung hat. Der erste Schritt ist der bewusste Verzicht auf knallige Farben zugunsten einer Palette, die direkt aus der Natur stammt. Die Basis bilden gebrochenes Weiß und warme Beigetöne, die die Terrasse optisch vergrößern und einen neutralen Hintergrund für die restliche Einrichtung schaffen. Um die Monochromie aufzubrechen, führen wir beruhigendes Salbeigrün oraz tiefe Holztöne ein, die sofort eine Atmosphäre der Geborgenheit schaffen. Ein entscheidender Kniff im Japandi-Stil ist zudem der Einsatz von Schwarz oder dunklem Anthrazit – diese starken Akzente bei Möbelbeinen oder Details verleihen dem Raum einen modernen, grafischen Schliff und Tiefe.

2. Natürliche Materialien

Das Fundament dieser Ästhetik sind natürliche Materialien, die die Sinne ansprechen und uns mit der Umgebung verbinden. Bei der Wahl der Ausstattung lohnt es sich, auf Holz, rohe Steinplatten und Geflechte zu setzen, die Leichtigkeit und eine einzigartige Struktur auf die Terrasse bringen. Bei Patio setzen wir auf Langlebigkeit; daher sind moderne Materialien, die die Natur imitieren und deren Schönheit bei deutlich höherer Widerstandsfähigkeit bewahren, die ideale Ergänzung dieser Vision. Das Ganze sollte durch edle Stoffe wie Leinen und Baumwolle bei Kissen oder Decken abgerundet werden, die den strengen Minimalismus weich und einladend machen.

3. Raum und Licht

Das letzte, aber ebenso wichtige Puzzleteil sind Raum und Licht. Im Japandi-Stil huldigen wir dem Prinzip „Weniger ist mehr“. Statt das Patio mit Dutzenden Kleinigkeiten vollzustellen, wählen wir wenige ausdrucksstarke, komfortable Möbel mit klarer Linienführung. Ein offener Raum ermöglicht das freie Fließen von Energie und Licht, was entscheidend für echte Erholung ist. Indem wir visuellen Lärm und schwere Formen vermeiden, verwandeln wir die Terrasse in einen Ort, der nicht nur stilvoll aussieht, sondern es Ihnen vor allem ermöglicht, „durchzuatmen“ und jeden Tag innere Ruhe zu finden.

Welche Terrassenmöbel passen zum Japandi-Stil?

Das Fundament einer Terrasse im Geiste des Minimalismus sind Möbel, die die Umgebung nicht dominieren, sondern zu einem integralen Bestandteil von ihr werden. Bei der Auswahl der Ausstattung lohnt es sich, nach Designs zu suchen, die visuelle Leichtigkeit mit dem organischen Charakter der Materialien verbinden. Ein ideales Beispiel für diese Philosophie ist das Set Bernadette, das wir als die absolute Quintessenz des Japandi-Stils betrachten. Stühle mit geflochtenen Rückenlehnen und dezent in Holzoptik gestalteten Beinen sind eine Hommage an das Handwerk. Diese Möbelform bringt die gewünschte Luftigkeit auf die Terrasse und lässt selbst kleinere Flächen weitläufig und voller Ruhe wirken.

Japandi bedeutet auch eine Rückkehr zu den Wurzeln also zum Holz, das in Würde altert und dem Arrangement Edelmütigkeit verleiht. Perfekt in diese Ästhetik passt die Serie Larice, die unter anderem eine Schaukelliege aus Lärchenholz bietet. Ihr rohes und zugleich warmes Erscheinungsbild bringt eine Authentizität in den Garten, die durch kein synthetisches Material ersetzt werden kann. Für diejenigen, die eine Balance zwischen Ästhetik und maximaler Funktionalität suchen, haben wir Lösungen wie das Sofa Estelle oder das Set Igor vorbereitet. Diese Möbel imitieren trotz ihrer Aluminiumkonstruktion perfekt die Struktur von Holz und bieten die Schönheit der Natur kombiniert mit außergewöhnlicher Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit.

Das Zentrum jeder Terrasse ist jedoch der Tisch, ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Feierns von Momenten im Geiste von Hygge. Im japanischen Designansatz ist es besonders wichtig, scharfe, geometrische Linien abzumildern. Deshalb haben wir in der Patio-Kollektion auf Tische mit Steinplatten gesetzt, wie etwa Como oder Roma. Ihre runden Formen und die kühle, rohe Textur des Steins bilden den perfekten Gegenpol zu weichen Kissen und Holzakzenten. Mit der Wahl eines solchen Tisches gewinnen Sie nicht nur ein langlebiges Möbelstück, sondern vor allem ein einzigartiges Dekorelement, das mit seiner natürlichen Struktur an traditionelle Zen-Gärten erinnert und Ihrer Relax-Zone den letzten Schliff an Harmonie verleiht.

Pflanzen und Accessoires: der letzte Schliff für Ihren Außenbereich im Japandi-Stil

Der letzte Schritt bei der Gestaltung einer Terrasse im Japandi-Stil ist die Auswahl der Details, die den Raum zum Leben erwecken und seinen entspannenden Charakter unterstreichen. In dieser Ästhetik ist die Vegetation nicht nur Hintergrund, sondern fungiert als lebendige Dekoration, die die Sinne beruhigen soll. Setzen Sie statt auf ein Farbenmeer lieber auf eine Vielfalt an Strukturen und Grüntönen. Eine ideale Wahl sind hohe Ziergräser wie Chinaschilf (Miscanthus) oder Lampenputzergräser (Pennisetum), die bei jedem Windstoß Bewegung und ein subtiles Rauschen in den Garten bringen. Wenn Sie dem Arrangement einen deutlicheren asiatischen Touch verleihen möchten, laden Sie Bambus, japanischen Ahorn mit seinen filigranen Blättern oder minimalistisches Moos in Töpfen auf Ihr Patio ein, diese Arten verkörpern am besten den Geist der japanischen Askese.

Ebenso wichtig wie die Pflanzen selbst sind die Gefäße, in denen wir sie präsentieren. Wählen Sie Pflanztöpfe mit einfachen, geometrischen Formen aus Materialien in Betonoptik. Ihre Textur und die gedeckten Farben lenken nicht von der Schönheit der Natur ab, sondern unterstreichen sie diskret. Wenn die Dämmerung einsetzt, bringt die richtige Beleuchtung die Harmonie der Terrasse zur Geltung. Im Japandi-Stil verzichten wir auf grelle Strahler und setzen stattdessen auf Lampions und Girlanden, die ein warmes, diffuses Licht spenden und eine intime Atmosphäre für nächtliche Gespräche schaffen.